Im Rahmen einer minimal-invasiven Implantation einer zementierten Knie-TEP kommt es zu einer iatrogenen Femurfraktur (Bruch des Oberschenkelknochens) bei einer sich intraoperativ zeigenden schlechten Knochenqualität. Die Fraktur wird intraoperativ nicht adäquat versorgt. Bei der ersten postoperativen Röntgenaufnahme am nächsten Tag zeigt sich ein klaffender Frakturspalt, eine erforderliche operative Versorgung bleibt aus. Ein paar Monate später bestehen weiterhin Schmerzen im rechten Knie. Eine CT-Diagnostik zeigt, dass keine Knochenheilung eingetreten ist und indiziert eine operative Revision. Es bestehen weiterhin Schmerzen und eine Bewegungseinschränkung im rechten Knie. Zur Behandlung sind eine operative Revision und mehrere stationäre Aufenthalte notwendig.