Opioidabhängigkeit aufgrund fehlerhafter Medikation

Die Patientin unterzog sich aufgrund therapieresistenter Schmerzen in der Wirbelsäule einer ambulanten Schmerztherapie mit Actiq-Lutschern. Die Gabe der Medikation wurde durch die Therapeutin nicht hinreichend überwacht, sodass die Patientin die Dosen eigenmächtig steigerte und sich eine Abhängigkeit einstellte, die einen kalten Entzug notwendig machte. Eine Aufklärung über das Abhängigkeitsrisiko war vor Beginn de Behandlung nicht erfolgt.


Aktenzeichen:
5/13

Zahlbetrag:
EUR 17.500,00

Abschluss:
2017 - Vergleich

LG Passau Az.: 4 O 384/16



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